Erstellung einer Anwendungssoftware zur Verwaltung eines Karteisystems

Problemstellung
Neue Technologien begleiten, vereinfachen und bestimmen unseren Alltag, daher ist es kaum möglich diesen ohne elektronische Hilfsmittel zu bestreiten. Die im Handel erhältliche Hardware kann nicht ohne den Ablauf eines für sie explizit entwickelten Programms funktionieren. Aufgrund der vielen verschiedenen elektronischen Systemen gibt es unterschiedliche Programmiersprachen, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Java ist eine der weltweit verbreitetsten und meist genutzten Programmiersprachen, da sie plattformunabhängig ist.

Bei einfachen oder kleinen Java-Programmen kann der gesamte Programmcode in die main()- Methode geschrieben werden, was jedoch nicht objektorientiert ist. Im Fall einer Programmerweiterung verliert man schnell den Überblick, wodurch vermehrt Fehler entstehen. Enthält der Programmcode lediglich eine main()-Methode, kann dieser in den meisten Fällen nicht erweitert werden ohne den gesamten Programmcode anzupassen. Bei der Verwendung objektorientierter Programmierung mit einzelnen Klassen wird die Fehleranalyse vereinfacht und bestehende Klassen können mit leichten Anpassungen für weitere Projekte verwendet werden.

Ziel und Aufbau der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es eine Software – Anwendung mit der Programmiersprache Java für die Verwaltung eines Karteisystems zu entwickeln. Die anschließende Dokumentation stellt anhand einzelner Codeblöcke sowie UML-Diagramme einen detaillierten Überblick des entwickelten Programms dar.


Das Java-Projekt wird in objektorientierter Schreibweise, mit den vorgegebenen Klassen Kartei und Freund, programmiert. Über ein Mainprogramm soll es dem Benutzer erlaubt sein, einzelne Freunde dem Karteisystem hinzuzufügen. Die Methoden der Klasse Kartei, das Löschen von Freunden, Einträge ändern oder das Ausgeben der gesamten Telefonliste soll über das Mainprogramm verwaltet werden. Auf die einzelnen Methoden der Klassen wird im nachfolgenden Teil der Projektarbeit genauer eingegangen.

Mögliche Fehler die bei der Programmierung der Klassen auftreten sollen Anwender gerecht behandelt und dokumentiert werden.
Des Weiteren sollen Vorschläge zur strukturellen Verbesserung und der Erweiterung des Programmes ausgearbeitet werden.

Green Logistics – Ein Konzept zur Nachhaltigkeit im Bereich der Logistik

Einführung und Problemstellung
Dank der Globalisierung ist eine moderne und sich schnell anpassende Logistik nicht mehr weg- zudenken, sowohl in privaten als auch in wirtschaftlichen Bereichen. Überall wo Güter und Waren transportiert, zwischengelagert oder sogar direkt weiterverarbeitet werden ist eine funktionierende und adaptive Logistik gefragt.

Durch die zahlreichen Onlineshops, sowie die industrielle Massenproduktion sollen Bestellungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und das in exakter Menge, in gewünschtem Zustand und meist so schnell und billig wie möglich. Dies macht den gesamten Bereich der Logistik zu einer täglichen Herausforderung.

Über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg arbeiten rund 3 Millionen Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen. Würde man die Logistik als autonome Bran- che betrachten, wäre sie in Deutschland direkt hinter dem Handel und der Automobilindustrie angesiedelt. Das Verkehrsministerium in Deutschland setzt sich dafür ein, dass die Güter mög- lichst kostensparend, leise und umweltfreundlich an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Da- her wollen sie, dass die meisten Güter und Waren über das Schienennetz transportiert werden, um den Verkehrsträger Nummer eins die Straße zu entlasten.

Jährlich werden aufgrund der geografischen Lage Deutschlands 4,7 Milliarden Tonnen Waren über Deutschlands Straßen, Schienen und Wasserstraßen bewegt, wodurch Deutschland zu den wichtigsten Exportnationen zählt.

Was die Logistikbranche betrifft stellt die Stärkung der Nachhaltigkeit eine der größten Heraus- forderungen dar. Laut Vorgaben der Bundesregierung soll bis zum Jahr 2030, im Vergleich zu 2005 die Reduktion der Luftschadstoffe um 45% erreicht werden. Dies führt dazu, dass weiterhin Maßnahmen im Bereich der Logistik getroffen und umgesetzt werden. Deutschland benötigt eine umweltfreundliche und moderne Logistik, denn sie bewegt die Wirtschaft. 

Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen Überblick in den Bereichen Logistik und Nachhaltigkeit zu verschaffen. Durch eine anschließende Zusammenführung werden die konkreten Ansatzpunkte der nachhaltigen grünen Logistik erläutert und an einem verständlichen Beispiel dargestellt.

Die vorliegende Arbeit unterteilt sich in insgesamt fünf Kapitel. Nach der Einleitung werden zu- nächst die Grundlagen des Themas erläutert. Dabei wird unabhängig voneinander auf die einzel- nen Bereiche Logistik und Nachhaltigkeit eingegangen, welche Hauptbestandteile der Arbeit sind. In Kapitel drei liegt das Wesentliche auf den Aufgaben und Zielen einer modernen Logistik mit dem Schwerpunkt auf den einzelnen Haupteinsatzgebieten.

Im nachfolgenden vierten Kapitel wird auf die Nachhaltigkeit in der Logistik genauer eingegan- gen. Dies wird anhand eines einfachen Transportlogistik Beispiels der Firma DHL aufgezeigt. Schlussendlich wird im letzten Kapitel ein Fazit für den Leser gezogen. Ein in die Zukunft gerich- teter Ausblick schließt die Arbeit ab.

Handlungsweise bei der Einführung eines Warenwirtschaftssystems in einem mittelständischen Großhandel

Problemstellung
Im heutigen elektronischen Zeitalter trägt im Einzel- und Großhandel die schnelle Verfügbarkeit von Informationen zur Wettbewerbsfähigkeit und zu einem Erfolgsfaktor bei. Daher setzen Unternehmen bei der Steuerung und Planung von Warenflüssen auf EDV- gestützte Systeme. Solche elektronischen Lösungen werden unter dem Begriff „Warenwirtschaftssystem“ (WWS) aufgeführt. Die meisten Unternehmen bevorzugen allerdings ihre altbewährten Methoden, da eine Umstellung auf ein modernes Warenwirtschaftssystem zu Beginn kostenintensiv ist. Daher werden bestehende Funktionen erweitert oder an die neuen Anforderungen angepasst. Durch diese Anpassungen oder Erweiterungen entstehen Fehlerquellen, die auf eine unzureichende Kommunikationsfähigkeit der verschiedenen Systeme untereinander zurückzuführen sind. Bei der manuellen Eingabe wichtiger Daten in ein computergestütztes System treten häufig Fehler auf, die menschlich sind. Ein weiterer negativer Aspekt ist der Zeitaufwand, der ohne ein abgestimmtes Warenwirtschaftssystem entsteht. Außerdem müssen bei der Recherche von einzelnen Informationen, wie beispielsweise dem aktuellen Lagerbestand oder den neusten Verkaufszahlen, oftmals verschiedene Datenquellen durchsucht werden.

Vielen Unternehmen fehlt es an der ausführlichen Beratung welcher Lösungsansatz für die jeweilige Firma der Beste wäre, da die eigenen Lösungen nicht dafür vorgesehen sind die Aufgabe eines Warenwirtschaftssystems zu übernehmen.

Ziel und Aufgabe der Arbeit
Das Ziel dieser Projektarbeit ist es, die Grundlagen, Strukturen und Arten eines Warenwirtschaftssystems zu erläutern. Anhand eines Beispielunternehmens wird ein einfacher Lösungsansatz zur Einführung eines Warenwirtschaftssystems gezeigt.
Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Auswahl-, Beschaffungs- und Einführungsvorgang eines Warenwirtschaftssystems in einem mittelständischen Großhandel für Unterhaltungselektronik.

In dieser Projektarbeit wird darauf aufmerksam gemacht, dass in vielen mittelständischen Unternehmen auf eigens entwickelte und ergänzte Systeme gesetzt wird. Diese Unternehmen sehen hauptsächlich den relativ hohen Investitionseinsatz, welcher sich jedoch mittelfristig durch Kosten- und Zeitersparnis und der Angleichung von Datenbeständen amortisiert.

Erstellen eines Testplanes für das Unternehmen S-W-E

Problemstellung
Softwarequalität begegnet uns tagtäglich in unserem Alltag. Wir sind umgeben von Programmen und softwaregesteuerten Geräten denen wir teilweise unser Leben anvertrauen. Ein Auto besitzt als Beispiel Fahrerassistenzsysteme die Beschleunigungs- und Bremsvorgänge steuern, auf deren Funktionalität wir uns verlassen. Gerade von der Automobilindustrie wird des Öfteren in den Medien oder Fachzeitschriften berichtet, dass zum Beispiel Softwarepannen von Steuergeräten, Navigationssystemen oder dem Motormanagement auftreten. Durch fehlerhafte Software entstehen hohe Kosten, Verärgerungen von Kunden treten auf oder ganze Rückrufaktionen werden gestartet. Programme können aber auch leicht zu bedienen sein und zuverlässig laufen. Solche Programme haben zuvor ein ausgearbeitetes Software-Qualitäts-Konzept durchlaufen, welches auf die jeweilige Software angepasst wurde.

Ziel und Aufbau der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es einen Testplan für eine Individualsoftware der Firma S-W-E zu erstellen. Mittels dieser Software kann die Firma einen Mehraufwand von 50000 Euro im Jahr einsparen. Die Voraussetzung dafür ist, dass durch die erstellten Testfälle eine ausreichende Überdeckung der Software gewährleistet ist und diese im Betrieb fehlerfrei funktioniert.
Im vorliegenden Assignment wird die systematische Vorgehensweise zur Definierung von Testfällen, welche eine Anweisungs-, Zweig- und Pfadüberdeckung besitzen sollen, dokumentiert.
Dabei soll darauf geachtet werden, welche Testfälle für welche Überdeckung notwendig sind. Um die Testfälle zu erstellen, sollte sich ein passender Kontrollfluss, der sich im Programmtext enthält, überlegt werden.
Anschließend ist zu zeigen, ob eine Funktions- und Ausgabenüberdeckung für einen Black-Box- Test mittels der bereits erstellten Testfälle erreicht wird.
Zum Abschluss soll dargestellt werden, welche Integrations- und Systemtests für das Projekt erforderlich sind.